Ein individueller Zugang

Termine zur Einzeltherapie finden alleine, ggf. mit Begleitperson statt. Der Vorteil der Einzeltherapie ist die Möglichkeit einer individuellen Vorgehensweise. Hierbei kann auch sehr flexibel auf Ereignisse, die zwischen den Terminen stattfanden, eingegangen werden.

Aus der Psychotherapieforschung ist bekannt, dass man verschiedene Wirkfaktoren unterscheiden kann, die zum Erfolg beitragen:

Problemaktualisierung: Häufig stellen Personen fest, dass sie zwar leiden und es ihnen schlecht geht, es aber noch nicht möglich ist, klar zu benennen, was genau eigentlich das Problem ist. Die Einbettung eines Problems in den historischen, aktuellen Kontext und die Zukunftsperspektive fördern das Verständnis.

Copingstrategien: Nach der Klärung eines Problems sind die Erarbeitung konkreter Schritte im Sinne eines Problemlösetrainings hilfreich. Gerade hier ist die aktive Mitarbeit und die Bereitschaft zwischen den Terminen an den Zielen weiter zu arbeiten besonders wichtig.

Therapeutische Beziehung: Auf der Basis eines vertrauensvollen therapeutischen Arbeitsbündnis ist es möglich Dinge zu benennen, die man anderweitig nicht zu sagen wagte, aus Angst vor der negativen Reaktion anderer oder weil man andere nicht belasten wollte.         

Ressourcenaktivierung: Personen die im Erleben stark von ihren Beschwerden absorbiert sind, fällt es häufig schwer, eigene Stärken und positive Anteile in sich wahrzunehmen. Es ist hilfreich diese wieder besser erlebbar und nutzbar zu machen.

Förderung von Einsicht und Selbsterkenntnis: Bei psychischen Problemen kann es passieren, dass man sich von sich selbst und der Umwelt entfremdet. Sich die Entstehung und Aufrechterhaltung von Problemen verständlich zu machen, automatisierte Verhaltensmuster mit denen man sich selbst unbeabsichtigt das Leben schwer macht zu verstehen und damit diese veränderbar zu machen, kann ein wichtiger Beitrag zur positiven Veränderung sein.